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- Lösen von Blockaden
- Lahmheiten
- Taktunreinheiten
- sich auf einer Seite nicht/bzw. schwer biegen lassen
- man sitzt nach einer Seite
- Berührungsängste am Kopf / schiefe Kopfstellung
- Pferd hat Abneigung gegen Trab oder Galopp
- Senkrücken
- eine Hinter-/Vorhand rutscht beim Reiten häufig weg
- Sattelzwang





Mehr als 80 Prozent aller Reitpferde haben im Laufe ihres Lebens Probleme mit dem Kreuzdarmbeingelenk! Oftmals entstehen die Probleme bereits bei der Geburt, im Fohlenalter oder während der Aufzucht. Meist jedoch bei unsachgemässem Anreiten! Unfälle und Ausrutscher können ebenso zu Blockaden führen wie Ueberlastung, Angst und Stress.

Im Kreuzbeingelenk müssen viele Strukturen (Knochen, Muskeln, Bänder, Sehnen, Nerven etc.) reibungslos zusammenarbeiten. Hier erfolgt die Kraftübertragung der Hinterhand auf Rumpf und Vorderhand. Die Verbindung der Querachse (Beckenring mit Hinterbeinen) ist zwar besonders stabil, dennoch können hier Verschiebungen der beteiligten Knochen vorkommen.

Neben einer Blockade im Kreuzdarmbeingelenk selbst, besteht auch die Möglichkeit, dass der Uebergang zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein blockiert ist oder dass das ganze Becken schief steht.

Das betroffene Pferd zeigt meist eingeschränkte Funktionen, was nicht immer Lahmheit sein muss. Lokale Schmerzen im Rücken, Hals oder in einem Bein können die Folge sein. Ueber die beeinträchtigten Nerven kann jedoch auch die Koordination aller Körperfunktionen gestört werden. Dies kann weit reichende Auswirkungen haben wie gestörte Rosse, chronische Bauchschmerzen, Schwächung des Immunsystems etc.


Als Folge einer Blockade, verkürzt sich die Schrittlänge der Hinterhand. Als Ausgleich wird der gesamte Bewegungsablauf verändert, die Lendenwirbelsäule wird vermehrt belastet, ebenso alle Gelenke des Hinterbeins. Dadurch erfolgt meist eine Kompensation über die Verlagerung des Schwerpunktes nach vorne, wobei die Vorhand überlastet wird. Pferde, die im KDG blockiert sind, lahmen oft auf der diagonal gegenüberliegenen Schulter. Auch die Halswirbelsäule wird in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier kommt es durch Schonhaltung zu Blockaden, die sich bis auf das Gebiss auswirken können.



Blockaden im Kreuzdarmbeingelenk erkennen
- schiefer/peitschender Schweif, auch schlaffer Schweif ohne Spannung möglich
- steifer, wenig beweglicher Rücken, kann sich nicht aufwölben
- Verhärtungen der Muskulatur meist am Ende der Sattellage
- Schwund der Rückenmuskulatur
- ungleiche Bemuskelung der Kruppe
- Schiefhalten der Kruppe, von hinten betrachtet bleibt eine Kruppe in der Bewegung unten hängen
- unwilliges Rückwärtstreten
- diffuse, wechselnde Lahmheiten
- sich nach einer Seite nicht biegen wollen
- wenig Schwung in der Hinterhand
- An- bzw. Umspringen in Kreuzgalopp
- vermehrter Unterhals
- unfähig ein Hinterbein lange hoch zu halten (Hufe auskratzen, Schmied etc.)









Jedem Reiter sollte die Skala der Ausbildung eines Pferdes bekannt sein. Die wenigsten wissen jedoch, dass die 5-Elemente-Lehre die Wandlungen (Skala) des Pferdes berücksichtigt!

Das Ausbildungsziel Takt steht für gleichmässige Bewegung und entspricht dem Element Metall.  Durch ein ausgewogenes Metallelement bekommen wir rhytmische Bewegungen, bei freiem Vortreten mit erweiterten Tritten, der Hals wird Fallengelassen und das Pferd lässt sich treiben.

Das Ausbildungsziel Losgelassenheit ist mit dem Element Wasser assoziiert. Voraussetzung für Losgelassenheit ist ein angstfreies, motiviertes, williges Pferd. Nur so kann das Pferd die Wirbelsäule strecken und den Hals aufrichten, was eine gleichmässige Muskeltätigkeit ermöglicht.

Weiter entspricht die Anlehnung dem Element Holz, der Schwung dem Element Feuer und zuguterletzt das Geraderichten dem Element Erde. Das Ziel jeden gut gerittenen Pferde, die Versammlung, ergibt sich aus allen Vorstufen zusammen, wenn sie in Harmonie sind.

Unausgewogenheiten in einem Element (Ausbildungsstufe) zeigt sich z.Bsp. in einer zu hohen oder zu tiefen Kopfhaltung (Holz//Metall), Neigung zum Steigen (Feuer), kein Schenkelgehorsam (Erde), mit der Schulter ausfallen (Wasser) etc.

Mit der APM am Pferd kann gezielt auf die einzelnen Ausbildungsstufen Einfluss genommen werden, indem die Energie an den Punkt gebracht wird, wo sie am meisten benötigt wird.








Verhaltungsauffälligkeiten wie auch Stereotypien sind leider oft bei Pferden zu beobachten. Viele Faktoren haben einen Einfluss auf das Verhalten der Pferde. Ein Pferd, das sich physisch und psychisch wohl fühlt, neigt mit Sicherheit wenig zu Verhaltensauffälligkeiten.

Die wichtigsten Faktoren, die solche Verhaltensstörungen begünstigen sind im Bereich nicht artgemässer Haltung zu suchen wie z.Bsp. konzentrierte Fütterung mit wenig Raufutter, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, langweilige Umgebung, mangelnde soziale Kontakte usw.

Pferde sind Gewohnheitstiere, so dass sie annormales Verhalten nicht unbedingt ablegen, wenn die auslösenden Faktoren optimiert wurden. Hier kann oft mit APM in Verbindung mit Schüsseler-Salzen oder Bachblüten geholfen werden.








Wie schon gesagt wurde, besteht bevor ein Symptom sichtbar wird, schon einige Zeit eine Energieflussstörung. Frühzeitiges Erkennen und Behandeln von solchen Energieflussstörungen sorgen dafür, dass das Pferd gesund bleibt. Daher ist es sinnvoll, durch APM regelmässig Vorsorge zur Erhaltung der Gesundheit und somit der Leistung zu betreiben.

Auch der Pferdebesitzer kann viel dazu beitragen, indem er z.Bsp. das Pferd in Energieflussrichtung putzt und so den gesamten Energiehaushalt des Pferdes in Schwung bringt. Vor dem Reiten sollten vor allem die Beine entsprechend gebürstet werden, um den Energiefluss anzuregen. Kleinere Energieflussstörungen werden so aufgelöst und Ihr Pferd dankt es Ihnen mit frischeren Bewegungen. Probieren Sie es aus, ich zeige Ihnen gerne wie!








 
   
   
   
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